Landkreis Rotenburg (Wümme)

Kopfbereich / Header

Naturschutz bei Bauvorhaben (Eingriffsregelung)

Allgemeine Informationen

Durch Bauvorhaben werden in der Regel die Leistungsfähigkeit des Naturhaushaltes, vor allem des Bodens, durch Neuversiegelung sowie das Landschaftsbild erheblich beeinträchtigt.

Rechtsgrundlage

Informationen zur naturschutzrechtlichen Eingriffsregelung gem. § 13 ff. BNatSchG

Durch Bauvorhaben werden in der Regel die Leistungsfähigkeit des Naturhaushaltes, vor allem des Bodens, durch Neuversiegelung sowie das Landschaftsbild erheblich beeinträchtigt. Daher führen diese Vorhaben zu einem Eingriff im Sinne des § 14 BNatSchG.

Insofern die grundsätzliche Genehmigungsfähigkeit gegeben ist, besteht für Bauvorhaben im Außenbereich (§ 35 BauGB) eine Ausgleichsverpflichtung und es sind Kompensationsmaßnahmen gemäß § 15 BNatSchG erforderlich. Bei Innenbereichsvorhaben (§ 34 BauGB) entfällt die Ausgleichsverpflichtung, es können jedoch Vermeidungsmaßnahmen wie eine angepasste Farbgebung oder der Erhalt von Gehölzen erforderlich sein.

Was sollte ich sonst noch wissen?

Arbeitshilfe zur Anwendung der naturschutzrechtlichen Eingriffsregelung

Für Bauvorhaben im Außenbereich hat die Naturschutzbehörde eine Arbeitshilfe für die Anwendung der naturschutzfachlichen Eingriffsregelung erstellt. Die Arbeitshilfe stellt die Mindestanforderung an die Unterlagen dar, die für die naturschutzrechtliche Eingriffsregelung zu erarbeiten sind. Sie finden die Arbeitshilfe sowie einzelne Mustermaßnahmenblätter unter "Dokumente".

« zurück

Infobereich

Ansprechpartner/in

Infospaltenblock auf- und zuklappenAnsprechpartner/in