Landkreis Rotenburg (Wümme)

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Hilfe zur Pflege in Einrichtungen

Allgemeine Informationen

Wenn eine Person wegen Krankheit, Pflegebedürftigkeit oder Behinderung in einem Alten- und Pflegeheim versorgt werden muss, kann in Höhe der ungedeckten Kosten ein Anspruch auf Hilfe zur Pflege bestehen.

Diese Art der Sozialhilfe wird dabei nur erbracht, sofern oder soweit den Leistungsberechtigten eine Selbsthilfe aus eigenen Mitteln, z.B. in Form des eigenen Einkommens und Vermögens, oder durch vorrangige Ansprüche, wie z.B. durch Gelder der Pflegeversicherung, Wohngeld oder Hilfe durch Angehörige, nicht möglich oder zuzumuten ist und die häusliche Versorgung nicht mehr durch ambulante Hilfen sichergestellt werden kann.

Zuständige Stelle

Für die Hilfe in einer stationären Pflegeeinrichtung ist der Träger der Sozialhilfe örtlich zuständig, in dessen Bereich die Leistungsberechtigten ihren gewöhnlichen Aufenthalt im Zeitpunkt der Aufnahme haben oder in den zwei Monaten vor der Aufnahme in die Einrichtung zuletzt gehabt hatten.

Welche Unterlagen werden benötigt?
  • Antrag auf Gewährung von Sozialhilfe in Form der Übernahme von ungedeckten Heimkosten: vollständig ausgefüllt und vom Antragsteller selbst unterschrieben (sofern keine Vollmacht oder amtsgerichtlich bestellte Betreuung besteht),
  • Bankbescheinigungen von den kontoführenden Banken/Sparkassen bestätigt (Kontostände bei Antragstellung und 6 Monate vor Antragstellung),
  • Nachweis über Geldvermögen: Kontoauszüge der letzten 6 Monate und Sparbücher, Depotauszüge, Wertpapiere, Zertifikate, Bausparverträge der letzten 10 Jahre,
  • Nachweis über sonstiges Vermögen: z.B. Grundbuchauszüge bei Haus- und Grundbesitz, Kraftfahrzeugbrief etc.,
  • sämtliche aktuelle Einkommensunterlagen des Antragstellers und des Ehegatten: z.B. Rentenbescheide, Vereinbarungen über Unterhaltszahlungen nach Scheidungen,
  • Versicherungsnachweise: Hausrat-, Haftpflicht-, Lebens- und Sterbeversicherung, private Alters- und Krankenversicherung, (bei kapitalbildenden Versicherungen auch einen Nachweis über die Höhe des aktuellen Rückkaufwertes inklusive der Überschussbeteiligung),
  • Nachweis über vertragliche Ansprüche gegenüber Dritten: z.B. Wohnrecht, Altenteilsverträge, "Hege und Pflege", Übergabeverträge,
  • Erklärungen über Schenkungen und Übertragungen,
  • Nachweise über die bisherigen Wohnverhältnisse. Sofern ein Ehepartner in der Wohnung/im Eigenheim verbleibt, sind Nachweise über die bestehenden Belastungen, z.B. Miete, Versicherungen, Grundsteuer, Kreditbelastungen und bei Eigenheimen auch eine Wohnflächenberechnung mit Grundbuchauszug vorzulegen,
  • ggf. Scheidungsurteil und unterhaltsrechtliche Vereinbarungen/Entscheidungen
  • ärztliche Bescheinigung über die Notwendigkeit der Heimaufnahme/Heimunterbringung,
  • Bescheid über die Leistung der Pflegekasse bzw. über deren Ablehnung für den Heimaufenthalt sowie aktuelles MdK-Gutachten über die Einstufung in eine Pflegestufe. Ggf. sind die Leistungen bei der Pflegekasse zu beantragen,
  • ggf. Betreuuerausweis/Vollmacht,
  • ggf. Schwerbehindertenausweis bzw. Bescheid des Versorgungsamtes nach dem Schwerbehindertengesetz
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