Landkreis Rotenburg (Wümme)

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Umwelt- und Hygienelabor

Allgemeine Informationen

Aufgaben

Das Umwelt- und Hygienelabor (UHL) des Landkreises Rotenburg (Wümme) hat sich seit 1987 als kompetente Untersuchungsstelle bewährt und steht neben den Ämtern der Landkreisverwaltung (Ge­sundheitsamt, Veterinäramt, Amt für Wasserwirt­schaft und Straßenbau, Amt für Abfallwirtschaft, Amt für Naturschutz) auch den Gemeinden, Gewerbebe­trieben und Bürgern des Landkreises mit Untersu­chungen (z. B. von Grund- oder Teichwasser) und beratend in Umweltschutzfragen zur Seite. Darüber hinaus bestehen Kooperationen mit auswärtigen Kommunen. Durch Zusammenschluss des Wasser­labors und des Fleischhygienelabors des Veterinäramtes wurde Anfang 2007 das Umwelt- und Hygie­nelabor gebildet.

Vorrangig werden untersucht:
►   ca. 180 Abwassereinleitungen von Kläranlagen
►   ca. 40 Hallen- und Freibäder
►   4 Badeseen
►   4 Wasserwerke
►   zahlreiche Hausinstallationen (z. B. Legionellen) und Hausbrunnen.

Darüber hinaus erfolgen
►   die Eigenüberwachung der Sickerwasserbehand­lungsanlage der Abfalldeponie Helvesiek-Rehr
►   vielfältige Sonderuntersuchungen z. B. im Rah­men der Gefahrenabwehr
►   Trichinenanalysen von Haus-, Wildschweinen, und Pferden im Fleischhygienelabor (FHL) Rotenburg (aus dem Landkreis Rotenburg (Wümme) sowie den Landkreisen Verden und Stade).

Insgesamt summieren sich die Analysen des Umwelt- und Hygienelabors UHL auf ca. 4.500 Was­ser-Proben, ca. 10.000 Trichinen-Unter­su­chungen von Schweinen und Wildschweinen pro Jahr (davon ca. 3.000 Wildschweine).

Akkreditierung/QM-Management

Das Labor ist kostenorientiert mit moderner Analysen­technik ausgestattet und arbeitet mit mehreren Spe­ziallaboren erfolgreich zusammen. Es versteht sich als moderner Dienstleister, der sehr gute Vor-Ort-Kenntnisse und einen guten Kundenkontakt als wichtige Qualitätsstrategien betrachtet. Die fachge­rechte Durchführung aller  für die Probenahme und die Analyse notwendigen Arbeiten wird regelmäßig durch Teilnahme an länderübergreifenden Ringver­suchen unter Beweis gestellt. 

Das Umwelt- und Hygienelabor UHL hat seinen hohen Qualitätsstandard durch die erfolgreiche Akkreditie­rung nach ISO 17025 bewiesen, um auch zukünftig die Anforderun­gen eines modernen, orts-nahen Labors zu erfüllen.

Das Umwelt- und Hygie­nelabor ist nach § 15 Trink­was­serverordnung „zugelassene Unter­suchungs­stelle“.

Personelle Ausstattung

Im UHL sind insgesamt 36 Mitarbeiter/-innen tätig. Für die vielfältigen Auf­gaben sind neben dem Laborleiter im Wasserlabor in Rotenburg fünf Laborantinnen tätig, die durch eine Verwaltungsangestellte unterstützt werden. Drei Mitarbeiter/-innen sind für Probenahmen und Kontrollen im Außendienst zuständig, unterstützt durch 16 „externe Mitarbeiter“ des Gesundheitsam­tes und der Wasserwerke.

Im Fleischhygienelabor (FHL) in Rotenburg (ein Teilbereich des Veterinäramtes) arbeiten zwei Tierärzte und zwei amtliche Fachassistenten.


Untersuchungsspektrum

Chemische Parameter (Auswahl):
o   Einleiterüberwachung
o   Trink- und Badewasseruntersuchungen
o   Grundwasseranalysen
o   Gewässeruntersuchungen
o   Überwachung der Badeseen
o   Brunnenwasseranalysen
o   Teichwasseruntersuchungen
o   Trinkwasser-Hausinstallationen

Bakteriologische Parameter (Auswahl):
o   Trink- und Badewasseruntersuchungen
o   Betriebliche HACCP-Hygienekontrollen
o   Überwachung der Badeseen
o   Legionellen-Untersuchungen

Fleischhygiene-Parameter (Auswahl):
o   Trichinenuntersuchungen

Kooperationen:
o   Stellvertretende Laborleitung  in  den Wasserla­boren der Landkreise Verden und Osterholz
o   Untersuchung der Trichinenproben für die Landkreise Verden und Stade

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