Landkreis Rotenburg (Wümme)

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Servicestelle SGB IX - Teilhabe und Rehabilitation behinderter Menschen

Allgemeine Informationen

Zur Koordinierung der unterschiedlichen Hilfen der verschiedensten gesetzlichen Rechtsgrundlagen ist im Landkreis Rotenburg (Wümme) eine gemeinsame Servicestelle der Rehabilitationsträger für die Hilfe suchenden Menschen als Anlaufstelle eingerichtet worden, in der sie trägerübergreifend und anbieterneutral umfassende Beratung und Unterstützung finden sollen.

Im Rahmengesetz Sozialgesetzbuch IX "Teilhabe und Rehabilitation behinderter Menschen" geht es um ein besseres Recht, ein besseres Leben für die vielen Menschen mit Behinderungen und für die von einer Behinderung bedrohten Menschen. Es ist darauf ausgerichtet, dieses Ziel mit medizinischen, beruflichen und sozialen Leistungen schnell, wirkungsvoll, wirtschaftlich und auf Dauer zu erreichen. Entsprechend dieser Zielsetzung werden die Leistungen als "Leistungen zur Teilhabe" zusammengefasst. Behinderten und von Behinderung bedrohten Menschen wird es ermöglicht, ihre eigenen Belange so weitgehend wie möglich selbst und eigenverantwortlich zu bestimmen.

Jeder Träger unseres Sozialversicherungssystems (Kranken-, Renten, Unfallversicherung, Arbeits- und Versorgungsämter, Kriegsopferversorgung und Kriegsopferfürsorgew, Sozial- und Jugendhilfe) kümmert sich um seinen spezifischen Bereich der Rehabilitation. Wer für welchen Bereich zuständig ist, ist für Außenstehende oft schwer überschaubar. Damit dem behinderten Menschen darauf keine Nachteile entstehen, sind alle Träger verpflichtet eng zusammenzuarbeiten und Anträge an den zuständigen Leistungsträger weiterzuleiten. Ein wesentlicher Punkt ist die Verpflichtung der Rehabilitationsträger gemeinsame Servicestellen einzurichten.

Im Landkreis Rotenburg (Wümme) wurde bei der

AOK Niedersachsen
Servicezentrum BremervördeNeue Straße 45/46
27432 Bremervörde
Telefon: 04761 / 85-0

oder

Postfach 11 63
27421 Bremervörde

die gemeinsame Servicestelle für den Landkreis Rotenburg (Wümme) eingerichtet.

Aufgaben der Servicestelle sind beispielsweise

  • Information über Leistungen der Reha-Träger und über deren Voraussetzungen,
  • die Unterstützung der Betroffenen bei der Klärung des Rehabilitationsbedarfs,
  • die Ermittlung des zuständigen Reha-Trägers,
  • die Unterstützung bei der Antragstellung,
  • die Annahme und Weiterleitung von Anträgen an den Reha-Träger,
  • die Unterstützung bei der Inanspruchnahme von Leistungen,
  • die möglichst entscheidungsreife Vorbereitung des "Falles",
  • die begleitende Unterstützung bis zur Entscheidung des Reha-Trägers sowie die Koordination und Vermittlung zwischen mehreren Rega-Trägern und Beteiligten.

Der Landkreis ist als Träger der Jugendhilfe, durch die Eingliederungshilfe für behinderte Menschen nach dem Sozialgesetzbuch XII "Sozialhilfe" und als örtlicher Träger der Kriegsopferfürsorge ebenfalls Rehabilitationsträger. Er ist daher an der gemeinsamen Servicestelle beteiligt. Der Landkreis hat deshalb ein Servicetelefon für telefonische Auskünfte und Beratungen eingerichtet. Die Servicetelefon-Nr. lautet: 04261 / 983-2580.

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