Landkreis Rotenburg (Wümme)

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Namensänderung

Allgemeine Informationen

Behördliche Änderung vor Vor- und Familiennamen

Eine öffentlich-rechtliche Änderung von Familien- und Vornamen ist nach dem Gesetz über die Änderung von Familiennamen und Vornamen nur aus wichtigem Grund möglich. Bei der zuständigen Stadt/Gemeinde bzw. Samtgemeinde ist ein formeller Antrag zu stellen. Die Anträge werden dann an den Landkreis zur Entscheidung weitergeleitet. Die Antragstellung ist kostenpflichtig.

Der von einer Person geführte Vor- und Familiennamen soll grundsätzlich beibehalten werden. Allein der Wunsch, einen Namen ändern zu wollen, ist nicht ausreichend. Eine behördliche Namensänderung kann nur erfolgen, wenn im Sinne des Namensänderungsgesetzes ein wichtiger Grund vorliegt.

Z.B.:

-   Ein Familienname kommt im engen Lebensbereich des Namensträgers mehrfach vor und führt zu Verwechselungen (Sammelname wie z.B. Schmidt, Meyer, Müller, Schulz)

-   Namen, die anstößig oder lächerlich klingen oder Anlass zu unangemessenen Wortspielen geben.

-   Namen, die wegen ihrer Schreibweise oder bei der Aussprache den Namensträger nicht nur geringfügig behindern.

-   Namen, die abweichend von der Geburtsurkunde, langjährig und gutgläubig geführt werden.

-   Nach der Auflösung der Ehe nimmt der Elternteil, bei dem das Kind lebt, seinen Geburtsnamen wieder an. Das Kind kann dann unter bestimmten Voraussetzungen im Wege der behördlichen Namensänderung ebenfalls diesen Namen erhalten.

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