Landkreis Rotenburg (Wümme)

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Hebammen und Entbindungspfleger - Meldepflichten

Allgemeine Informationen

Für Hebammen und Entbindungspfleger besteht nach dem Niedersächsischen Gesetz über die Ausübung des Hebammenberufes (NHebG) vom 19.02.2004 eine Fortbildungs- und Meldepflicht.

Das Gesundheitsamt überwacht die Auskunfts-, Anzeige- und Meldepflichten der Hebammen. Die Hebammen haben dem Gesundheitsamt jederzeit auf Verlangen Auskunft über ihre berufliche Tätigkeit zu geben, soweit dies zur Ausübung der Aufsicht erforderlich ist.

Sie sind verpflichtet, sich über die für die Ausübung ihres Berufes geltenden Vorschriften zu unterrichten und in höchstens dreijährigem Abstand an Fortbildungsveranstaltungen teilzunehmen.

Welche Unterlagen werden benötigt?

Hebammen haben dem Gesundheitsamt unaufgefordert schriftlich anzuzeigen:

  • den Beginn der Berufsausübung und dabei die Berufsurkunde vorzulegen,
  • die Beschäftigungsart und deren Änderungen,
  • den Ort und die Anschrift der beruflichen Niederlassung sowie deren Änderungen,
  • die Sicherstellung der Möglichkeit zum Empfang von Nachrichten,
  • die Teilnahme an beruflichen Fortbildungsveranstaltungen (mind. alle drei Jahre),
  • die Anzahl der jährlich geleiteten außerklinischen Geburten einschließlich der außerklinisch begonnenen, aber in einer Klinik beendeten Geburten,
  • jährllich die Teilnahme an der Qualitätssicherung für außerklinische Geburtshilfe, Schwangerschaftsbetreuung und Wochenpflege,
  • die Beendigung der Berufsausübung.
Unterstützende Institutionen

Für die jährlichen Meldungen stellt der Hebammenverband Niedersachsen e. V. ein Formular zur Verfügung. Die jährliche Meldung ist dem Gesundheitsamt spätestens zum 31.01. des Folgejahres zuzuleiten.

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