Landkreis Rotenburg (Wümme)

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Behindertenhilfe

Allgemeine Informationen

Die Sozialarbeiterinnen und die Psychologin der Behindertenhilfe bieten Beratung und Hilfestellungen für Menschen mit Behinderungen oder drohenden Behinderungen und ihre Angehörigen an. Sie beraten zudem das Sozialamt bzgl. geplanter Hilfemaßnahmen für Menschen mit Behinderung und bearbeiten in diesem Zusammenhang Untersuchungsaufträge im Rahmen der §§ 53 ff. SGB XII.

Hauptsächlich bezieht sich diese Beratung auf Maßnahmen der Eingliederungshilfe sowohl im ambulanten, teilstationären und stationären Bereich.

Rechtliche Grundlage sind die relevanten Sozialgesetzbücher, insbesondere SGB IX (Reha und Teilhabe behinderter Menschen) und SGB XII (vorwiegend Eingliederungshilfe, vgl. §§ 53ff. SGB XII).

Die Mitarbeiterinnen der Behindertenhilfe orientieren sich dabei an aktuellen politischen Paradigmen (Inklusion, Ambulantisierung) und Grundsätzen der UN-Behindertenrechtskonvention der WHO. Im Mittelpunkt aller Hilfen steht neben der Inklusion von Menschen mit Behinderung in das Gemeinwesen die Förderung und Stärkung von Selbsthilfekräften.

Darüber hinaus werden Hilfestellungen bei Anträgen nach dem SGB IX - Rehabilitation und Teilhabe behinderter Menschen - Schwerbehindertenrecht - beim Niedersächsischen Landesamt für Soziales, Jugend und Familie (Ausweis nach dem Schwerbehindertenrecht) geleistet.

Was sollte ich sonst noch wissen?

Behindertenhilfe im Kinder-und Jugendbereich

Diagnostik

Die Psychologin sowie der kinder- und jugendärztlichen Dienst des Gesundheitsamtes untersucht Kinder mit dem Verdacht auf eine Entwicklungsverzögerung/Behinderung. In Bremervörde gibt es hierfür u.a. die interdisziplinäre Beratungsstelle für Früherkennung und Frühförderung (BFF) und in Rotenburg besteht eine Zusammenarbeit mit dem Sozial-Pädiatrischem Zentrum (SPZ) des Agaplesion- Diakonie Klinikum.

Vermittlung von frühförderung und Erstellung der Förderpläne
für entwicklungsverzögerte und behinderte Kinder ab der Geburt bis zur Einschulung. Begleitung der Familien in der Zeit der Frühförderung und Erstellen der Förderpläne in Zusammenarbeit mit den verschiedenen Frühförderstellen, dem Elternhaus und ggf. der Kindertagesstätte.#

Vermittlung von frühförderung und Erstellung der Förderpläne
für entwicklungsverzögerte und behinderte Kinder ab der Geburt bis zur Einschulung. Begleitung der Familien in der Zeit der Frühförderung und Erstellen der Förderpläne in Zusammenarbeit mit den verschiedenen Frühförderstellen, dem Elternhaus und ggf. der Kindertagesstätte.

Beratung der Eltern
wenn es um die Auswahl der Kindertagesstätte und der geeigneten Schule für entwicklungsverzögerte oder Kindern mit Behinderung geht sowie weiterer medizinischer/therapeutischer Maßnahmen.

Durchführung und Organisation der Sprechtage für Menschen mit Sprach- und Hörstörungen
Gemeinsam mit dem Fachberater des Niedersächsischen Landesamtes für Soziales, Jugend und Familie. Hilfeplanung mit den Sprachheilkindergärten im Landkreis und angrenzenden Landkreisen, wie z.B. Osterholz-Scharmbeck, Stade, Cuxhaven, Heidekreis und Verden.

Beratung in Kindertagesstätten
bei integrativ arbeitenden Einrichtungen oder bei besonders problematischen Situationen (-eine drohende Behinderung betreffend) im Gruppenalltag. Dazu gehört auch die Unterstützung bei der bedarfsgerechten Hilfeplanung in Kooperation mit Einrichtung und Eltern.

Beratung in Regelschulen
zur Integration von behinderten Kindern, die im Schulalltag evtl. eine Schulassistenz benötigen, um ihre Teilhabe am Unterricht zu gewährleisten.

Beratung von Eltern behinderter Kinder
wenn Art und Schwere der Behinderung zu Hause im familiären Kontext nicht mehr bewältigt werden können und eine andere Wohnform oder bestimmte therapeutische Maßnahmen (z.B. Autismustherapie) für das Kind gesucht werden muss.

BehindertenHilfe im Erwachsenenbereich

Beratung und Hilfestellung
bei der ambulanten Wohnbetreuung für geistig und körperlich behinderte Menschen in Zusammenarbeit mit den verschiedenen Betreuungseinrichtungen im Landkreis.

Beratung und Hilfestellung
bei stationärer Wohnheimunterbringungen mit Erstellung des Hilfeplans (HMB-W - Verfahren).

Hilfeplan-erstellung (HMB-T-Verfahren) und ggf. psychologische Testung
für Teilnehmer in den Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM) oder Tagesförderstätten (TFS).

Allgemeine Beratung
Beratung rund um die Themen Behinderung, Hilfemaßnahmen sowie weitere mögliche Leistungsansprüche (Persönliches Budget, Hilfe zur Pflege, Hilfsmittel etc.).

Psychologische Testung
zur Klärung der Voraussetzungen von Hilfsmaßnahmen.

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